Alles beginnt mit einem Experiment

Nach einer nun doch leicht durchregneten Nacht machte sich unser Team bereit. Um 9.30 sollten die ersten Teilnehmer ankommen, doch Zeit ist ein relatives Konzept und so war der Lagerplatz bereits um 9 Uhr gut gefüllt. Sie wurden von unserem Team als Wissenschaftler in Empfang genommen und in ihre Zelte eingeteilt.

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Die Stimmung war ausgelassen, das Mittagessen (Gulasch mit Klößen, wie immer bei unserer Küche absolut KÖSTLICH) nahte und auch die ein oder anderen Tropfen stellten keine Probleme dar. Direkt im Anschluss wurden die jeweiligen Zelteinheiten von ihren Zeltlagerteamvorgesetzten über die Sicherheitsbestimmungen unterrichtet und durch lustige und innovative kleine Spielchen lernten wir uns schnell alle kennen. Doch das Wetter schien die gestrige Regenvorhersage nachholen zu wollen, wenn auch in kleinen und schwachen Schüben. So regnete es immer wieder, mal nur ein paar Tropfen, dann doch einmal ein kleines bisschen mehr, bis zum Abendessen und darüber hinaus. Wie sich allerdings sofort herausstellte war die Stimmung des gesamten Zeltlagers positiv bis ausgelassen, vor allem die Teilnehmer strahlten eine unglaubliche Energie und Kreativität im Bau diverser Bierbankburgen aus, welche selbst uns in Erstaunen versetzten und den sieben Weltwundern in nichts nachstanden.

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Am Abend gab es dann eine Entdeckung zu bewundern. Was machte dieses alte, komische Sofa vor unserem Lagerplaymobil und was sind das für seltsame Ergänzungen? Ein Taschenrechner an der einen Seite, ein Hebel an der anderen und merkwürdige Räder über der Sitzfläche. Vorbildlich voranschreitend hat sich unsere Lagerleitung dazu entschlossen, diese merkwürdige Gerätschaft zu testen. Die Teilnehmer gaben die Zahlen vor und nach deren Eingabe und der Betätigung des Hebels geschah … erst einmal nicht viel. Doch plötzlich kamen lauter alte Leute hinter dem Playmobil hervor … das Lagerteam, anstatt in der Blüte ihres Lebens nun am anderen Ende ihrer Lebensspanne angekommen. Diesem Schrecken zu entfliehen war vorerst nicht möglich – Hebel sind nie funktionsfähig, wenn es darauf ankommt – und so musste das Team eine Reihe an Aufgaben und Spielen absolvieren, bevor das reparierte Zeitmaschinensofa wieder in das Jahr 2019 zurückreisen konnte.

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Nach diesem Schreck geht es nun ins Bett und der Energie unserer Teilnehmern nach zu urteilen wird es eine ereignisreiche Nacht. Doch jetzt, wo das Thema bekannt ist – JRK Time after Time – und uns allen klar ist, dass wir uns morgen den Geheimnissen dieses Sofas erneut annähern müssen – und seien wir ehrlich, auch wollen – beginnt unser diesjähriges Abenteuer erst so richtig! Mal sehen, wo uns der Strom der Zeit alles hinbringen wird und was wir mittels Sofatransport noch so alles erleben werden!